Trainingsprinzipien
HUNDUM

  • Wir arbeiten nach wissenschaftlich begründeten Lernprinzipien. Sie lernen, wann der richtige Moment für den Einsatz positiver Bestärkung ist und wie Sie Ihren Hund optimal motivieren und bedürfnisgerecht belohnen können.
  • Ein Hund lernt immer - rund um die Uhr - auch wenn Sie nicht bewusst mit ihm üben. Deshalb ist Management ein wichtiger Bestandteil für erfolgreiche Hundeerziehung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit vorrausschauendem Management das Lernen des Hundes in Ihrem Sinne positiv beeinflussen können.
  • Kluges und gewaltfreies Setzen von Grenzen gehört zu einem erfolgreichen Training dazu. Der Hund muss zunächst die Regeln erlernen, die für uns Menschen wichtig sind, erst dann können wir deren Einhaltung einfordern. Grenzensetzen bedeutet nicht, den Hund zu bestrafen, sondern ergibt sich indem wir das Verhalten unseres Hundes formen und Gewohnheiten bilden.
  • Damit der Mensch eine souveräne Führung des Hundes übernehmen kann, muss die Kommunikation zwischen Mensch und Hund stimmen. Wir berücksichtigen die Wirkung von Körpersprache und Stimme und schulen Sie in deren optimalem Einsatz.
  • Aversive Hilfsmittel, die auf Angst, Schreck, Verunsicherung und Schmerz basieren, sind in der Erziehung unserer Hunde nicht notwendig. Wir zählen auch den Leinenruck dazu! Sie schädigen die Vertrauensbeziehung, beeinträchtigen die Gesundheit der Hunde und sind bei uns nicht zu finden!
  • Stress ist ein Faktor der Lernen stark einschränken, sogar unmöglich machen kann. Wir berücksichtigen diesen Faktor in unserer Trainingsgestaltung.

Das Brustgeschirr ist das wichtigste Trainingshilfsmittel bei HUNDUM.

Warum ein Brustgeschirr?

  • Gesundheit unseres Hundes wird nicht beeinträchtigt

Durch den Zug des Halsbandes können Halswirbelsäule, Kehlkopf, Schilddrüse, aber auch die oberen Atemwege beeinträchtigt werden. Verspannungen der Muskulatur können zur gleichen Symptomatik wie beim Menschen führen: Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Blockierungen und Schmerzen in der Wirbelsäule. Eine wissenschaftliche Studie belegt die Erhöhung des Augeninnendrucks durch den Zug des Halsbandes, das kann zu Schädigungen des Auges führen. Der Hund kann uns seine Beschwerden jedoch nicht direkt mitteilen. Unwohlsein und Schmerzen können somit auch ein Grund für Abwehrverhalten sein.

  • Die soziale Kommunikation wird nicht verfälscht

Der Halsbereich spielt in der sozialen Kommunikation der Hunde untereinander eine wesentliche Rolle. Der Hund teilt sich seinen Artgenossen überwiegend über Signale der Körpersprache mit und das meistens schon über einen Distanz von mehrerem Metern. Zu diesen Signalen gehören, neben vielen anderen Signalen, das Senken und Wegdrehen des Kopfes. Manipuliert der Mensch den Halsbereich durch Halsband und Leine, völlig ohne Absicht, kann es zu Missverständnissen und damit unangemessenen Reaktionen kommen.

  • Durch ein Brustgeschirr wird das Erlernen unerwünschter Verhaltensweisen vermieden und das Risiko von Fehlverknüpfungen vermindert

Hunde lernen vor allem über Assoziation, das heißt über unbewusste und bewusste gedankliche Verknüpfung. Alles, was in einer bestimmten Situation wahrgenommen wird, wird miteinander in Verbindung gebracht und mit der empfundenen Emotion zusammen im Gehirn gespeichert. In der nächsten gleichen oder ähnlichen Situation wird auf diese Erfahrung zurückgegriffen und entsprechend der abgespeicherten Emotion reagiert.
Wird der Hund im Halsbereich gezogen oder geruckt, führt das zu unangenehmen, schmerzhaften Empfindungen. Diese können dann mit den in dieser Situation anwesenden Menschen, Hunden, Tieren, Objekten, Geräuschen oder anderen Umwelteindrücken negativ verbunden werden.
Auch das Ziehen an der Leine kann unerwünschte Folge vom Tragen eines Halsbandes sein. Der Hund kann nicht verstehen, dass er selbst derjenige ist, der zieht. Er versucht sich den unangenehmen Empfindungen im Halsbereich zu entziehen. Zug erzeugt Gegenzug, den Oppositionsreflex: Unser Hund setzt den Gegenzug ein, um dem Zug am Hals zu entkommen. Oder der Hund ignoriert die Empfindungen im Halsbereich, weil das Ziehen für ihn ein erfolgreiches Verhalten ist: er muss nur ordentlich ziehen, dann kommt er an die Schnüffelstellen seiner Wahl oder dort hin wohin er gerade möchte.
Wechselt der Mensch immer wieder zwischen verschiedenen Führhilfen z.B. Halsband und Geschirr, wird das Lernen unnötig erschwert und Missverständnisse sind die Folge. So bekommt der Hund immer wieder wechselnde Informationen. Aber auch der Mensch macht es sich unnötig schwer, weil er ja das optimale Handling von zwei verschiedenen Führhilfsmitteln erlernen muss.

Mit einem gut sitzenden Brustgeschirr können Missverständnisse vermieden werden!
Links zum Thema »Brustgeschirr«

www.freundschaft-hund.com/tipp_geschirr.php

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